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Kinder [nichtgleich] Sozialstatus ; Kinder = GeldbeutelStatus
Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass die liebe Politik so tut, als würden Eltern super tolle (finanzielle) Unterstützung bekommen?
Wenn man "Normalverdiener" ist kommt man gut über die Runden und kann sich dann noch mal was leisten...Kino, DVD usw.
Wenn man in die "vom Staat finanzierte" Elternzeit nimmt, hat man schon verloren. Denn auch "Normalverdiener" werden dann (weil sie nur 67% ihres Gehalts bekommen) jeden Cent zählen...
Das Kindergelt, sage und schreibe 280 Euro...ist ja fast wie im Lotto....damit kann man gerade mal den kindergarten bezahlen - ohne Essensgeld! und zu anziehen hat das Kind noch lange nichts.
Und dann heisst es , man soll ganz viele Kinder bekommen, damit die Renten gesichert sind...und die Rente unserer Kinder? Das würde ja bedeuten, dass die Millionen Kinder , Milliarden Kinder haben müssen, damit wiederum ihre Rente gesichert ist...viel Spaß Weltbevölkerungszuwachs.
Aber wir können ja bald den Mars zu müllen....
Geht Euch das genauso, wie mir, oder sehe ich das nur aus einer falschen Perspektive?
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
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Bei uns in Österreich gibts das Kinderbetreuungsgeld. Da kann man unter drei bzw. vier Varianten wählen http://www.bmwfj.gv.at/Familie/Finanziel...20KBG%20neu.pdf
Zusätzlich bekommt man für jedes Kind ca 320€ alle zwei Monate Kinderbeihilfe.
Kindergarten ist bei uns seit Sept 2009 gratis und Mittagessen teilweise.
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Ich hatte die Ösis auch schon immer lieb. Irgendwie will ich jetzt zu euch...
Aber nee, Spass beiseite. Ich denke auch dass die deutschen (wahrscheinlich gehöre ich da auch rein) zu viel nörgeln. An Allem und jeden.
Obwohl einiges gerechtfertigt ist.
Die Mentalität, wie ich sie kennengelernt habe ist da ganz anders. Die sind irgendwie immer so lieb und nett.
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RE: Kinder [nichtgleich] Sozialstatus ; Kinder = GeldbeutelStatus
Zitat:
Original von Tom quo vadis?
Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass die liebe Politik so tut, als würden Eltern super tolle (finanzielle) Unterstützung bekommen?
Wenn man "Normalverdiener" ist kommt man gut über die Runden und kann sich dann noch mal was leisten...Kino, DVD usw.
Wenn man in die "vom Staat finanzierte" Elternzeit nimmt, hat man schon verloren. Denn auch "Normalverdiener" werden dann (weil sie nur 67% ihres Gehalts bekommen) jeden Cent zählen...
Mal eine kurze Frage mit der Bitte um ehrliche Antwort: Woher beziehst du dein Wissen? Die Unterstützung – gerade für Hartz4 Familien – liegt weit über dem, was man sich u.U. als „Normalverdiender“ erarbeiten kann.
Eine Hartz IV-Familie mit zwei Kindern hat folgende staatlichen Hartz IV-Einnahmen: Mutter 316 Euro, Vater 316 Euro, Kind bis 14 Jahre 211 Euro, Kind ab 15 Jahre 281 Euro. Zusätzlich erhält eine Familie im Schnitt eine Wohnungskaltmiete von ca. 490 (in Ballungsgebieten erheblich mehr) Euro zuzüglich der Wohnnebenkosten von etwa 250 Euro gezahlt. Somit hat die vierköpfige Familie ein Bruttoeinkommen von 1.864 Euro. Nun wird das monatliche Kindergeld in Höhe von 328 Euro für zwei Kinder als Einkommen voll angerechnet. Somit liegt ein Nettoeinkommen von 1.536 Euro vor. Dies ist der tatsächliche ausgezahlte Hartz IV-Satz, den die Bundesagentur für Arbeit oder ein sonstiger zuständiger Leistungsträger zahlt.
Das ist mehr als ein arbeitender Handwerksgeselle mit nach Haus bringt! Und bedeutet ganz nebenbei für die Älteren von uns: ca. 3.000 DM Stütze!!!
Ich finde es unglaublich, dass in D nun der gleiche Fehler gemacht wird, wie er in den USA bereits gemacht wurde. Es wurde Armut finanziert! Ohne Rücksicht auf Diejenigen, die es finanzieren müssen. Soziale Gerechtigkeit ist (vermutlich) beides nicht.
Deutschland hat und wird immer größere Summen an seine in Armut lebende Bevölkerung überweisen, und trotzdem geraten immer mehr Menschen in Armut. Der Fehler ist doch recht offensichtlich….
Nehmen wir allein das Thema Kinder von allein erziehenden Müttern: Es ist auffällig, dass diese sozialen Zuwendungen erst seit den 60er-Jahren, als junge Frauen vor den Staat treten und für sich und ihren minderjährigen Nachwuchs Geld forderten, existiert. Obwohl bei kaum einen von den fordernden Frauen – bis heute - niemand einen „einzahlenden Vater“ gehabt hat. Diese durchaus wohlgemeinte Regelung wird für die Steuerzahler plötzlich zur Falle. Sie durchschauen die Mütter, können aber doch die Neugeborenen nicht ohne Schutz lassen. Grimmig also zahlen sie auch an diese Frauen. Die aber hören dann mit dem Kinderkriegen nicht auf, um es für die bestmögliche Erziehung der schon vorhandenen einzusetzen.
Im Gegenteil, sie bekommen weitere Kinder. Diejenigen die noch Steuern zahlen können werden dadurch mehrfach zur Kasse gebeten und gleichzeitig verschlechtern sich die Entwicklungschancen der bereits vorhandenen Kinder und die der neuen gleich mit – trotz der höheren Zuwendungen!
Und was machen der Staat und seine Organe um der wachsenden Bildungsferne zu begegnen? Es werden abermals die staatlichen Hilfen erhöht, was noch mehr Neugeborene nach sich zieht. Hilfe gibt es am Ende vor allem für Frauen, die durch Vermehrung nach Einkommen streben. Hofiert durch linksprogressive Einstellung einiger Politiker und Parteien…... Soziale Gerechtigkeit scheint es nur für die Bevölkerung der Zuwendungsempfänger zu geben, nicht für die, die dies mit ihren Steuern zahlen müssen.
Die Aussichten werden auch nicht besser, wenn nicht wirklich reagiert wird:
Viele Töchter der Hartz4 empfangenden Mütter / Familien bereiten sich ihrerseits auf ein kinderreiches Leben von H4 vor. Die Söhne sind oft noch weniger qualifiziert als die Mädchen, weshalb sie die Steuergelder für ihre Mütter und Schwestern nicht verdienen können. Die Unterstützung eröffnet Karrieren also nur für die Mädchen, die sehr frühzeitig schwanger werden und so selbst Ansprüche an die Sozialgesellschaft ausbilden. Die Jungen hingegen können durch schlichtes Nachwuchszeugen keine Versorgung erlangen. Doch haben wollen verständlicherweise auch sie alles. Der Schritt in die Kriminalität ist dann nicht weit.
Nein, es ist weit mehr als das Unterstützen der Forderung nach mehr! Wer hier pauschal und unreflektiert ein MEHR fordert, der kann die politischen und sozialen Implikationen nicht ansatzweise verstehen…... Dies soll kein Plädoyer gegen soziale Unterstützung sein, nur mal ein Wecken von Gedanken.
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Hallo mxyptlk.
Danke für deinen Beitrag.
Leider ist dies nur ene verschönigung, der staatlichen Unterstützung.
Denn du gehst davon aus, dass beide Harz IV empfänger sind.
Was ist wenn einer von beiden Arbeitet?
Wenn beide verheiratet sind, dann darf der , der arbeitet sein einkommen mit angeben und dann fällt der Harz IV beitrag wesentlich geringer aus.
Die Wohnungskaltmiete fällt auch schon einmal weg, wenn beide Eltern zusammen mehr als 600 Euro verdienen...!!!
Und Wohungsnebenkosten bekommt man wirklich nur wenn man ganz arm dran ist.
Mal angenommen, Du hattes vorher einen Job bei OPEL. Wirst gekündigt und hast nicht genügend qualifikationen um schnell einen neuen job zu bekommen.
Du gerätst in Harz.
Nebenbei hast du noch einen tollen neuen Opel bekommen, weil du kurz vor deiner überraschenden entlassung deinen alten wagen gegen einen neuen eingetauscht hast.
Deine Frau und du selbst ihr habt eine Lebensversicherung und auf dem Sparbuch ist auch richtig satt was drauf, da du für die rente vorgesorgt hast!
Nun rate mal wieviel Harz IV du bekommst...NICHTS, genau so lange, bis die sparreserven aufgebraucht sind.
Und ich bitte Dich ...wie soll man ein Kind mit rund 300 Euro über den Monat bringen wenn der Kindergarten schon 280 Euro kostet?
Hast du in den letzten jahren mal ein kind bekommen?
Wie teuer ist denn ein kind so im Monat??
Abgesehen von Arztbesuchen (die man fast immer nur mit dem auto erreicht->Benzin), Impfungen(die man selbstverständlich bezahlen muss, wenn die Krankenkasse dass nicht tut), Tests auf Krankheiten, die nicht von der Krankenkasse unterstützt werden, das Kinderzimmer selbst (Teppich, Möbel, Tapete), Kinderklamotten, einen kinderwagen (ab 400 Euro bekommt man einen der länger hält als ein jahr), Windeln, Still-BH, Still-Einlagen, ev. Flaschen, oder milch,Baby-Schale (eine sichere bekommt man dann schon ab 200 Euro), Baby-Badewanne, schüsseln, lappen (und soviel kleinzeug), mann muss mehr wasser benutzen als vorher, die heizung höher aufdrehen, obwohl man selbst schon schwitzt, das licht viel häufiger anschalten (weil der zweg nachts auch mal hunger hat)und noch vieles mehr, was du in deiner rechnung nicht mal ansatzweise mit einbezogen hast.
und das mit 211 Euro?
Ein Handwerksgeselle? muss der einen oder vier durchfüttern?
Muss der ein auto oder 2 autos haben?
Muss der für eine Person Klamotten, Strom, Wasser und Heizung verbrauchen oder für 4 Leute?
Ich bitte Dich, das ist doch eine Milchmädchenrechung, wenn man bedenkt, dass es schon 8 Jahre keine DM mehr gibt.
Zu der Zeit hat ein durchscnittlicher Pudding 99 Pfennig gekostet, heute 79 cent...?
Zitat:
Es wurde Armut finanziert! Ohne Rücksicht auf Diejenigen, die es finanzieren müssen. Soziale Gerechtigkeit ist (vermutlich) beides nicht.
Schade dass du selbst nie finanziell abhängig warst, dann wüstest du einige mehr darüber.
Vom Prinzip weiß ich, was Du meinst, aber das läßt sich nun mal mit dem derzeitigen Gesetz nicht regeln.
Bei mir im Haus wohnen Nachbarn, die 2 große Autos fahren, eine super toll eingerichtete Wohnung haben, nicht arbeiten gehen und bei denen ständig das Gericht vor der Tür steht.
Sowas sollte man verbieten können. solche Leute meine ich aber nicht!
Ich meine "normale" Leute, die arbeiten gehen, (leider) 2 Autos brauchen, um zur arbeit zu kommen, und einfach nur versuchen ein Kind gross zu ziehen, ohne dass es ihm an nichts fehlt.
Denn das Kind ist noch nicht einmal da, und da kostet es schon eine unmenge an geld...
Zitat:
Mal eine kurze Frage mit der Bitte um ehrliche Antwort: Woher beziehst du dein Wissen?
Die kannst Du gerne bekommen.
Bei mir gibt es ein Kraftwerk von VeAG. Dort wurden über 129 Leute entlassen, nachdem Vattenfall das KW aufgekauft hat.
Viele von denen sind aus meiner Bekannschaft oder wohnen um die Ecke.
Und die meisten wohnen schon so lange hier, dass es ein Kraftakt wäre, um zu ziehen. Denn man ein Haus gebaut hat, welches man nur noch 4 Jahre abzahlen muss, zieht man nicht weg.
Da in der Region aber auf Schlag so viele ohne Arbeit da standen...ja was soll ich sagen, versuch mal so viele Leute unterzubringen. Einige sind (weil sie keine Familie hatten) weggezogen.
Und viele von denen hat das selbe schicksal ereilt, wie ich es oben beschrieben habe.
Ein Auto, was noch nicht alt ist, einer der beiden arbeitet, die Sparbücher waren voll genug, um sich mal einen schönen Urlaub zu gönnen und viele hatte eine oder 2 Lebensversicherungen.
Leider mussten einige von Ihnen diese geldreserven aufbrauchen, um Harz IV zu bekommen.
Dadurch dass einer von beiden arbeitete gab es kein wohngeldzuschuss und auch keinen Nebenkostenzuschuss! Aber das Haus muss trotzdem abgezahlt werden.
Zitat:
Im Gegenteil, sie bekommen weitere Kinder.
Laut Staat soll auch mehr Kinder sein als vor einigen Jahren. So hat sich das zwar keiner vorgestellt...aber wenn es den zukünftigen Rentnern an den Kragen geht heulen die als erstes, weil niemand da ist, der ihre Rente finanziert...
Zitat:
Nein, es ist weit mehr als das Unterstützen der Forderung nach mehr! Wer hier pauschal und unreflektiert ein MEHR fordert, der kann die politischen und sozialen Implikationen nicht ansatzweise verstehen…... Dies soll kein Plädoyer gegen soziale Unterstützung sein, nur mal ein Wecken von Gedanken.
Die meisten, die ihr Mund aufmachen wollen oft ja nicht MEHR sondern lieber KONTROLIERT Unterstützung.
Im großen und ganzen gebbe ich dir ja recht, aber Du hast Dich in ein Thema reingesteigert, welches nicht das Urthema war.
Mein Anliegen war nur, Warum Kinder so teuer sind, und keine Disskussion über Harz IV.
Ich selbst bin Gott sei Dank nur mal einen Monat arbeitslos gewesen, weil meine Firma über Nacht in einer Nacht-und Nebelaktion verschwunden ist, ohne seine Mitarbeiter zu bezahlen...